Diagnostik und Therapie der Osteoporose.
Die Osteoporose ist definiert, als eine Verminderung der Knochenmasse je Volumeneinheit, die das alters- und geschlechtsspezifische Maß der natürlichen Rückbildung überschreitet. Damit ist die Gefahr einer Unterschreitung der Mindestbelastbarkeit des Skeletts verbunden. Dies bedeutet nichts anderes als eine erhöhte Knochenbruchgefahr ohne adäquates Trauma.
Diese Brüche treten vermehrt an der Wirbelsäule, dem Oberschenkelhals und den
Handgelenken auf.
Die Ursache dieser Knochenstoffwechselstörung wird bei Frauen häufiger als bei
Männern diagnostiziert, u.a. verursacht durch die hormonelle Umstellung in den
Wechseljahren. Zusätzlich kommen eine Reihe internistischer Erkrankungen,
langfristige medikamentöse Therapien als Ursache in Frage.
Da die Auswirkungen schmerzhaft sind und die Alltagsaktivität stark beeinträchtigt sein kann, sollte frühzeitig die gezielte Diagnostik durch Röntgen und Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) mit der DEXA – Messmethode erfolgen. Die DXA findet statt im Zentrum für Knochendichtemessung, Zweigertstr. 11, 45130 Essen. Die Anmeldung erfolgt über das Orthopädische Kompetenzzentrum.
Die Therapie muss individuell dem Stadium angemessen erfolgen, medikamentös und mit gezielter Bewegungstherapie.
Bei osteoporotischen Brüchen kann im Einzelfall, z.B. bei einem Schenkelhalsbruch, die operative Stabilisierung notwendig sein.
Wichtig ist bei diesem Krankheitsbild die Knochenbruchprophylaxe!

